Vom Parkplatz zum Quartier der Zukunft.

drüberbau

Seriell, nutzungsoffen und rückbaubar.

Was passiert, wenn bereits versiegelte Flächen nicht länger nur als Parkplätze gelesen werden? drüberbau entwickelt neuen Raum über bestehenden Parkplätzen und Gewerbeimmobilien — ohne zusätzlichen Bodenverbrauch.

Das serielle System ist nutzungsoffen und rückbaubar konzipiert. Es ermöglicht standortspezifische Nutzungen, kurze Bauzeiten und eine bessere Aktivierung bereits bebauter oder versiegelter Flächen.

© indigo

Ausgangslage

Parkplätze und eingeschossige Gewerbeimmobilien stehen häufig auf gut erschlossenen, bereits versiegelten Flächen. Gleichzeitig bleibt der Druck auf neue Flächen hoch — für Wohnen, soziale Infrastruktur, Gewerbe und gemischte Nutzungen.

drüberbau setzt genau an diesem Widerspruch an: Die Aufgabe besteht darin, bestehende Flächen nicht neu zu verbrauchen, sondern räumlich besser zu nutzen. Aus Parkplätzen und Gewerbestandorten sollen neue Nutzungsebenen und standortspezifische Quartiersbausteine entstehen können.

Ansatz

drüberbau ist als serielles System für die Überbauung von Parkplätzen und Gewerbeimmobilien konzipiert. Die Grundidee verbindet hohe Vorfertigung, kurze Montagezeiten und Rückbaubarkeit mit einer nutzungsoffenen Struktur, die unterschiedliche Programme aufnehmen kann.

Gemeinsam mit Weissenseer Holz-System-Bau und wert.bau wurde ein System entwickelt, das maximale Flexibilität in Grundrissen und Raumhöhen ermöglichen soll. Die Nutzung kann je nach Standort variieren — vom Studio-Apartment bis zur Turnhalle, von leistbarem Wohnraum bis zu gemischten Quartierszentren.

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Ergebnis

Entstanden ist ein Entwicklungsansatz für die bessere Nutzung bereits versiegelter und bebauter Flächen. Das System ist seriell, nutzungsoffen und rückbaubar angelegt und soll durch hohe Vorfertigung möglichst geringe Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb ermöglichen.

drüberbau versteht Überbauung nicht nur als bauliche Verdichtung, sondern als Möglichkeit, neue Nutzungen, soziale Funktionen und wirtschaftliche Tragfähigkeit auf bestehenden Flächen zusammenzuführen. Aus reinen Parkplatzflächen können so standortspezifische Immobilien und Quartiersbausteine entstehen.

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Erkenntnisse

drüberbau zeigt, wie integrale Immobilienentwicklung über das einzelne Grundstück hinausgehen kann, ohne zusätzlichen Bodenverbrauch zu erzeugen. Entscheidend ist die Verbindung aus Flächenaktivierung, Nutzungsoffenheit, serieller Planung, Betriebssicherheit und wirtschaftlicher Skalierbarkeit.

Für indigo ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie aus einem strukturellen Problem — versiegelte, untergenutzte Flächen bei gleichzeitigem Entwicklungsdruck — ein konkreter Entwicklungsansatz entstehen kann. Der Fokus liegt nicht auf einer einzelnen Nutzung, sondern auf einem System, das unterschiedliche Standorte und Programme aufnehmen kann.

© Philip Reitsperger / identity lab + indigo

Ort

-

Zeitraum

2023-2024

Status

Auftraggeber:in

Eigenentwicklung

Rolle

Beteiligte

Konstellation